4.1 Die Zahlung und Lieferung muss in der von den Parteien im Einzelfall vereinbarten Weise erfolgen. Wenn im Einzelfall keine Zahlungsmethode vereinbart wird, muss die Zahlung innerhalb von 30 Tagen nach Lieferung und Erhalt der Rechnung mit einem Skonto von 3% oder innerhalb von 60 Tagen zum vollen Preis erfolgen. Zahlungsfristen für vorzeitige Lieferungen richten sich nach dem tatsächlich vereinbarten Liefertermin. 11.3 Bei Schadenersatzansprüchen Dritter ist der Lieferant berechtigt nachzuweisen, dass er nicht für die Verletzung der Rechte des Dritten verantwortlich ist. OKE ist nicht berechtigt, ohne Zustimmung des Lieferanten Vereinbarungen mit Dritten zu treffen und insbesondere einen Vergleich zu vereinbaren. 15.2 In solchen Fällen verpflichten sich die Parteien nach Treu und Glauben, die unwirksame Bestimmung durch eine gültige Bestimmung zu ersetzen, die der Bedeutung und dem Zweck der unwirksamen Bestimmung so nahe wie möglich kommt, wobei davon ausgegangen werden kann, dass die Parteien eine solche Bestimmung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbart hätten, wenn sie die Ungültigkeit oder Nichtigkeit der ursprünglichen Bestimmung gekannt oder vorausgesehen hätten. Dasselbe gilt, wenn diese Vereinbarung ein Schlupfloch enthält. Bei der Finanzierung eines Fahrzeugkaufs muss der Käufer einer Versicherung auf dem gesicherten Grundstück zustimmen. In der Regel erfordert das Finanzinstitut (FI), das das Darlehen gewährt, eine Überprüfung des Versicherungsschutzes und besteht darauf, dass es als Verlustempfänger der Police registriert ist.

Andernfalls könnte der Kreditgeber eine Zwangsversicherung abschließen. 4.3 Zwischen den Parteien kann vereinbart werden, dass der Käufer ein von seiner Bank (oder einer für den Verkäufer annehmbare Bank) ausstellen muss. In diesem Einzelfall wird davon ausgegangen, dass ein Akkreditatikat in Übereinstimmung mit dem Einheitlichen Zoll und der Praxis für Dokumentarkredite, Revision 2006, ICC-Publikation Nr. 600 ausgestellt wird. 7.9 Werden Dritte Schritte zur Verpfändung oder anderweitigen Veräußerung der Ware ergreifen – auch nach Kombination, Vermischung, Verarbeitung oder Umwandlung – sowie sonstigeBeeinträchtigungen der Eigentumsrechte des Verkäufers an der Vorbehaltsware – hat der Käufer den Verkäufer unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, damit der Verkäufer eine gerichtliche Verfügung nach Art. 771 zivilrechtlicher Verfahrensordnung einholen kann.